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Zeit auf Weihnochen

Weihnocht, scho morgen,
heuer is net leicht,
mecht an Bam besurg'n
und wos zum Schenken vielleicht.

Da Bettler am Eck,
steht grau mit sein Huat,
jeder schaut weg,
als wär gor kana durt.

Sei stummer Schrei,
loßt mei gonz Göd einefoin,
kumm sunst net vorbei,
für wos muaß der zoin?

REFR.:
Koit is'und eisig,
de Stroß'n voi Leit.
Olle homs eilig,
nur i hob vü Zeit.

So valurn preisgebm,
in sein trostlosen Mut,
im schnellen Weggehn,
pockt mi de Wut.

Mit tausend Packeln,
hetzens daher,
Toschn und Sackln,
es weihnachtet sehr...

Am End hot er do wen,
der woat auf eam daham,
und er braucht nimmer durtsteh,
für's Göd für an Bam.

REFR.:
Koit is'und eisig,
de Stroß'n voi Leit.
Olle homs eilig,
nur i hob vü Zeit.

Schleich frierend hamwärts,
bin sowieso blonk,
hort schlogt mei Herz,
i glaub, i werd kronk.

Herst, hob i wos angstöt,
es is "Heilige Nocht"
Ka Christbam, ka Schnee,
dann bin i aufgwocht.

REFR.:
Koit is' und eisig,
de Stroß' n voi Leit.
Olle homs eilig,
in der friedlichsten Zeit.





Text: Inge Schön
Musik: Ulli Wigger