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Grosser Bruada

Sie hom eam gnumma mit ocht Johr
konnst di erinnern, wia des woa.
Es hot dei Leben geprägt,
mit Kinderaugen miterlebt.

Host net verstondn, net kapiert,
auf amoi hom’s eam wegagfiat.
Er is behindert konn net redn,
warum muaß er so leben.

Des Schicksal hots net gut gmeint,
er is seit Johren in an Heim,
Oft denkst, wia’s eam geht,
sichst im Traum, wie’st mit eam redst.

Noch Johrzehnten host eam gfundn,
auf ewig on a Bett gebundn.
A Büd, des du nie vergißt,
des Leid, das’d in seine Augen liest.

REFR:
An gross’n Bruada woitst du hobm,
der di verteidigen konn, der di beschützen konn.
An gross’n Bruada woitst du hobm,
auf den du aufschaun konnst, den du bewundern konnst.

Sei Leiden steart di net,
dir ist wichtig, wie’s eam geht.
Er hot scho vieles besiegt,
er soll wissen, daß’d eam liebst.

Du host Angst, daß’d eam wieder verlierst,
dir is kloa, daß’d zu eam stehen wirst.
oft gehst zu eam hin,
für beide is des a Neubeginn.

REFR:
An gross’n Bruada woitst du hobm,
der di verteidigen konn, der di beschützen konn.
An gross’n Bruada woitst du hobm,
auf den du aufschaun konnst, den du bewundern konnst.

Die Verbindung neu entdeckt,
hot alte, vertraute Gefühle geweckt.
Die Zeit ertrogn, um dich wieder zu sehn,
vorher woit er net gehen.

A Nochricht voll ungeheurem Schmerz,
er woa doch jetzt wieder in dein Herz.
Du konnst des fost net verstehn,
oba diesmal woit er von söba gehn.

REFR:
An gross’n Bruada woitst du hobm,
der di verteidigen konn, der di beschützen konn.
An gross’n Bruada woitst du hobm,
auf den du aufschaun konnst, den du bewundern konnst.




Text: Romana Reiss/Ulli Wigger
Musik: Ulli Wigger